Riester Renten für Beamte sinnvoll? Einverständniserklärung und Nachteile im Fokus!

Riester-Rente: Beamte profitieren von Zulagen

Eine bei Arbeitnehmern beliebte Form der Altersvorsorge ist die Riester-Rente. Seit deren Einführung ist die Zahl der Verträge auf mehr als 14 Millionen gewachsen. Damit ist der Spitzenplatz im Bereich der Altersvorsorge vergeben – an die Riester-Rente. Beamte können diese Form der Alterssicherung übrigens ebenfalls nutzen, da sie zum Kreis der unmittelbar Zulagenberechtigten gehören.
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Denn eine große Stärke der Riester-Rente ist die staatliche Förderung über Zulagen, hier mehr dazu. Deren Höhe richtet sich unter anderem nach der Zahl der Kinder und der Höhe der Einlage. Die für einen Riester-Sparer maximal erreichbare Zulage liegt derzeit bei 154 Euro. Für jedes Kind erhöht sich die Zulage weiter. Hier spielt das Geburtsdatum eine Rolle. Ist der Nachwuchs vor dem 31. Dezember 2007 geboren worden, legt der Staat für die Riester-Rente 185 Euro oben drauf. 300 Euro erhalten Riester-Sparer, wenn das Geburtsdatum eines Kindes nach dem 01. Januar 2008 liegt.

Wohnriester: Mit der Altersvorsorge ins Eigenheim

Neben dem reinen Ansparvorgang lässt sich die Riester-Rente für Beamte und andere Sparer noch in einem anderen Bereich einsetzen: dem “Betongold”. In Deutschland gilt nicht nur in der Bevölkerung eine Immobilie als Altersvorsorge – auch der Gesetzgeber hat entsprechende Möglichkeiten geschaffen, um das Kapital einer Riester-Rente in deren Anschaffung investieren zu können. Wichtig ist hier, dass die Immobilie selbst genutzt wird, da andernfalls die Zulagen wegen schädlicher Verwendung zurückgeführt werden müssen.

Wenn man sich die Fernsehlandschaft in Deutschland so ansieht so fallen einem die dauernden Werbesendungen verschiedener Banken auf, die man im normalen Stadtbild noch nie gesehen hat. Was sind das für Banken, die keine Filialen oder ähnliches haben?
Direktbanken sind präsent

Es handelt sich um sogenannte “Direktbanken”. Sie verfügen über kein Filialnetz und damit auch nicht über Ansprechpartner in solchen Filialen. Alles wird über das Internet oder am Telefon abgewickelt. Man hat also immer den direkten Kontakt zu den Mitarbeitern am anderen ende der Leitung. Dadurch sparen sich diese Banken die Kosten für Strukturen der normalen Banken, wie Miete für die Filialen, Lohnkosten für die Mitarbeiter usw..

Für Menschen die genau wissen was sie wollen und was sie brauchen, ist dies genau das richtige. Es kann aber auch von Vorteil sein, wenn man mal mit einem Menschen persönlich sprechen und ggf. Dinge absprechen und verhandeln kann. Im eins zu eins Gespräch lassen sich bestimmte Dinge eben besser lösen.

Nehmen wir mal das Beispiel eines Autokredit von der Hausbank: bei der Direktbank kennt man Sie nicht persönlich und verlässt sich auf die Aussagen und Analysen eines Computers. Sind Sie beispielsweise Handwerker sind Sie vielleicht stark von den Jahreszeiten abhängig. Ihr Geschäft kann über das ganze Jahr gesehen gut laufen, aber zu bestimmten Zeiten sind eben finanzielle Engpässe zu überbrücken.

Wenn sie in der Zeit einen Autokredit wünschen, kann das schwer werden. Ihr Bankberater bei der Hausbank kennt Sie und kennt Ihre Situation – da lassen sich ganz andere Konditionen erhandeln. Denn der Berater möchte Ihnen auch helfen und Ihre ganze Historie als langer Kunde vor sich und kann einschätzen, ob sie in der Lage sind den Kredit auch zurück zu zahlen.