Physisches Gold ist weltweit gefragt

Gold ist eine Krisenwährung und daher bei vielen Privatanlegern, die sich vor Inflation und Geldentwertung schützen wollen, sehr gefragt. Im Fokus steht dabei allerdings vorrangig physisches Gold in Form von Goldmünzen und Goldbarren. Goldfonds und Gold-ETF´s hingegen stehen auf der Verkaufsliste.

Physisches Gold als krisensichere Geldanlage

Gold wird nicht erst seit der Finanz- und Wirtschaftskrise empfohlen, wenn Anleger auf der Suche nach wertbeständigen Investments sind. In den vergangenen Jahren wurde Gold allerdings zusätzlich von Spekulanten erworben, die am Goldboom verdienen wollten. Diese Spekulanten ziehen sich jetzt jedoch zunehmend vom Markt zurück, was an den enormen Abflüssen bei Gold-ETF`s deutlich wird. Ganz anders hingegen ist das Bild beim Kauf von Goldbarren und Goldmünzen wie dem American Gold Eagle.

Hier werden Woche für Woche neue Rekordzahlen gemeldet, wobei vor allem Privatanleger investieren. Sie nutzen Gold nach wie vor als Alternativwährung, um Geld langfristig sicher anzulegen. Getreu nach dem Motto: „Nur Bares ist Wahres“ investieren sie daher nach wie vor in Gold, welches in den heimischen Tresoren aufbewahrt und in Krisen eingesetzt werden kann.

Das Risiko der Geldentwertung

Geld, das von den Notenbanken in den Markt gepumpt wird, hat bereits seit längerem keinen echten Wert mehr. Seit sich die Notenbanken vom Gold-Standard abgekoppelt haben, ist es prinzipiell möglich, so viel Geld zu drucken, wie von der Wirtschaft benötigt wird. Allerdings verliert das Geld dabei zunehmend an Wert, was früher oder später zu einer Geldentwertung führt. Sparer, die ihr Vermögen auf Sparkonten verwalten, werden dann enorme Verluste einfahren, auch wenn das Geld aus heutiger Sicht sicher angelegt ist.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass nach wie vor viele Anleger in Goldmünzen investieren und etwa den American Gold Eagle als Anlageinstrument nutzen. Schließlich konnte Gold auch in den Krisen der Vergangenheit seinen Wert erhalten und Vermögen sichern. Allein die US-Prägeanstalt U.S. Mint hatte am 17. April, dem Tag nach dem Goldcrash, fast zwei Tonnen an Goldmünzen verkauft.

Die australische Münzprägeanstalt muss derzeit sogar am Wochenende arbeiten, um die zahlreichen Aufträge der Anleger befriedigen zu können. Der jetzt günstige Goldpreis ist schließlich eine sehr gute Möglichkeit, Goldmünzen zu erwerben und eventuell bestehende Positionen aufzubauen.

Mit Flugzeugfonds in lukrative Flugzeugkonzepte investieren

Als Flugzeugfonds werden geschlossene Beteiligungen bezeichnet, mit denen Anleger die Möglichkeit erhalten, direkt in Flugzeuge zu investieren. Dieses lukrative Fondskonzept überzeugt bereits seit vielen Jahren Experten und Anleger und wird aufgrund positiver Marktaussichten wohl auch in Zukunft weiterhin stark gefragt sein.
Einfache, aber erfolgreiche Konzepte
Das Konzept eines Flugzeugfonds ist denkbar einfach: Mit Auflegung des Fonds beginnt die Zeichnungsphase, innerhalb derer Anleger ihren Wunschbetrag investieren und so Teilhaber der Kommanditgesellschaft werden können. Das Geld der Anleger wird dann als Eigenkapital des Fonds eingesetzt, um Flugzeuge und damit wertstabile Sachwerte zu erwerben. Man spricht bei Flugzeugfonds daher auch von einem Sachwertinvestment. Durch die direkte Beteiligung am Fonds werden Anleger mit der Zeichnung der Anteile Miteigentümer des Flugzeuges, das von der Fondsgesellschaft an solvente Leasingnehmer verleast wird.

Als Leasingnehmer kommen in erster Linie Fluggesellschaften in Frage, die diese Flugzeuge auf den verschiedensten Flugstrecken einsetzen und im Geschäftsalltag nutzen können. Die Erträge in Form von Leasingeinnahmen werden schließlich abzüglich von Verwaltungs- und eventuellen Kreditkosten an die Anleger ausgeschüttet. Je nach Fonds können so Erträge von 6-8 Prozent pro Jahr erzielt werden. Am Schluss, also mit Ablauf der Fondslaufzeit, muss das Flugzeug natürlich nicht verschrottet, sondern kann weiter verkauft werden. Dieser Verkaufserlös ist ebenfalls ein Gewinn der Anleger, der als Schlussüberschuss ausgezahlt wird.

Aussichtsreiche Kapitalanlage

Obwohl der Flugverkehr bereits in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen ist, gehen Experten davon aus, dass der Luftverkehr bis ins Jahr 2030 das Dreifache des heutigen Volumens betragen kann. In der Folge benötigen die Fluggesellschaften natürlich zahlreiche neue Maschinen, um die große Zahl an Passagieren befördern zu können. Hinzu kommt, dass viele ältere Flugzeuge von den Gesellschaften aussortiert werden, da sie nicht mehr den technischen Anforderungen entsprechen und den Passagieren nicht modern genug sind.

Auch diese Flugzeuge müssen neu angeschafft werden.
Um die vorhandene Liquidität zu schonen und neue Investitionen zu tätigen, greifen viele Fluggesellschaften daher auf Flugzeugfonds zurück, die die gewünschten Maschinen zu angemessenen Preisen verleasen.

Das Geschäft der Flugzeugfonds ist demnach sehr tragfähig und wird auch in den kommenden Jahren weiter vorangetrieben. Für Anleger, die langfristig orientiert sind und in Sachwerte anlegen wollen, sind Flugzeugfonds wie der KGAL SkyClass 58 daher eine gute Möglichkeit, bereits vorhandene Anlagen zu diversifizieren und eine weitere Anlageklasse beizumischen.

Südafrika wird zum Goldimporteur
Noch vor einiger Zeit war Südafrika der wohl größte Goldproduzent weltweit. Für die Prägung von Goldbarren und der beliebten Krügerrand Goldmünze müssen jetzt jedoch auch Goldbestände aus den USA eingeführt werden, um die große Nachfrage bedienen zu können.
In Südafrika wurden über Jahre hinweg die größten Goldvorkommen der Welt gefördert. Allein im Jahr 2003 lag die Fördermenge bei 420 Tonnen. Seit 2007 jedoch stammen die größten Fördermengen aus den USA, China und Australien, die Südafrika nun deutlich überholten. Hier sank die Fördermenge auf nur noch 190 Tonnen im Jahr 2011, obwohl die Reserven nach wie vor enorm sind.

Als Ursache für die Reduzierung der Fördermengen wird vor allem der gewalttätige Arbeitskampf genannt, der auch in diesem Jahr erneut aufflammte. In vielen Bereichen kam die Minenproduktion durch diesen Arbeitskampf zum Erliegen und die Fördermengen deutlich gesunken sind. Berichten zufolge reicht das geförderte Gold nun nicht mehr aus, um Goldbarren und Goldmünzen zu prägen, sodass es nötig wird, Gold zu importieren.

Hohe Importmengen aus den USA

Für die Produktion der beliebten südafrikanischen Krügerrand Münzen benötigt das Land große Mengen Gold. Vor allem die gestiegene Nachfrage der Privatanleger machte es daher in der Vergangenheit nötig, Gold zu importieren, sodass das Land die südafrikanische Goldmünze Krügerrand verkaufen kann. Diese wurde bis heute mehr als 50 Millionen Mal geprägt und gehört damit zur beliebtesten Goldanlagemünze der Welt.

Allein im Februar und im März sollen so Rohgoldmengen im Wert von etwa 982 Millionen Euro importiert worden sein. Dieses Rohgold kann jedoch nicht direkt zur Münzproduktion eingesetzt werden, sondern muss vorab verarbeitet und veredelt werden. Mit dem importierten Gold kann Südafrika nun die Nachfrage nach Goldmünzen und Goldbarren befriedigen, auch wenn das Gold nicht aus den eigenen Minen des Landes stammt. Privatanleger dürfte dies jedoch kaum interessieren, wenn sie sich für eine Anlage in Krügerrand Goldmünzen aus Südafrika entscheiden.