Kredit für angestellte im öffentlichen Dienst: Das Beamtendarlehen

Der Vergleich vom Kredit im öffentlichen Dienst

Wer für Anschaffungen wie ein neues Auto oder aber einen schönen Urlaub ein Darlehen aufnehmen möchte, der hat momentan gute Karten. Das Zinsniveau ist durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank sehr niedrig, so dass die Kreditaufnahme ziemlich günstig ist. Für Beamte gibt es allerdings eine Möglichkeit, die Kosten für einen Kredit noch weiter zu senken: Ein Beamtendarlehen.

Dieses steht – wie der Name schon vermuten lässt – für Beamte offen, aber daneben können auch Angestellte des öffentlichen Dienstes und manche Akademiker ein Beamtendarlehen beantragen. Dieses ist mit unter dem Marktdurchschnitt liegenden Zinsen verbunden. Grund hierfür ist die hohe Sicherheit des Arbeitsplatzes von Beamten. Wenn das Risiko der Arbeitslosigkeit ausscheidet, besteht für die Banken folglich ein geringeres Ausfallrisiko, was zu günstigeren Zinssätzen führt.

Das Darlehen funktioniert hier allerdings zumeist etwas anders, als ein üblicher Ratenkredit. Zwar bezahlt der Darlehensnehmer über die Laufzeit ganz regulär die Zinsen, die Tilgung wird aber erst zum Laufzeitende fällig. Stattdessen spart der Darlehensnehmer parallel in eine Lebensversicherung in Höhe des Kreditbetrages an, die zum Laufzeitende fällig wird und dann den Kredit ablöst. Vorteil dieser Konstruktion ist, dass eventuell in der Laufzeit erwirtschaftete Überschüsse an den Kreditnehmer ausgezahlt werden und damit am Ende sogar noch etwas übrig bleiben kann.

Speziell für Lehrer ist ein Beamtendarlehen interessant.

Speziell für Lehrer ist ein Beamtendarlehen interessant.

Auf diesem Wege kann selbst bei vergleichsweise geringen Monatsraten eine hohe Kreditsumme vereinbart werden. Gerade dann, wenn noch andere, ältere Kreditverpflichtungen bestehen, kann ein Beamtendarlehen sinnvoll sein, da so oft die monatliche Belastung und auch die Gesamtkosten über die Laufzeit verringert werden können.

Wie in jeder anderen Branche wo gibt es auch in der Kreditbranche unseriöse Anbieter und schwarze Schafe. Wer das Pech hat und als Kreditnehmer an einen solchen unseriösen Anbieter gerät, der kann im schlimmsten Fall sein komplettes Hab und Gut loswerden. Aber wie kann man einen guten von einem schlechten Kredit ohne Schufa voneinander unterscheiden?

Es gibt einige Dinge, die ein guter und seriöser Kreditvermittler niemals tun würde: Dazu gehört unter anderem eine horrende Summe, für die bloße Vermittlung zu verlangen. Wer also schon eine große Summe bezahlen soll, sei es als Vermittlungsgebühr oder auch als Bearbeitungsgebühr, ohne das irgendeine Leistung erbracht wurde, der sollte die Finger von einem solchen Kredit ohne Schufa lassen.

Sicherheit hat ihren Preis, aber er sollte immer in einem vernünftigen Rahmen bleiben. Ein seriöser Kreditvermittler bekommt in den seltensten Fällen vor dem eigentlichen Kreditantrag Geld, sondern immer erst dann, wenn es auch tatsächlich zu einer Vermittlung gekommen ist. Gute und ehrliche Kreditvermittler arbeiten auf Erfolgshonorar und nicht mit Vorschusslorbeeren. Besonders schlimm ist es allerdings, wenn man einen Vermittlervertrag für einen Kredit ohne Schufa schon unterschrieben und eine gewisse Summe bezahlt hat, aber die versprochene Kreditsumme nie auf dem Konto gelandet ist. Das ist übrigens keine Seltenheit, denn immer wieder hört man von solchen Vorgehensweisen, wo aus der Not anderer Menschen noch ein möglichst hoher Betrag herausgeschlagen werden soll.

Wer sich für einen Kredit ohne Schufa interessiert, der sollte sich in jedem Fall die Mühe machen und immer verschiedene Anbieter genau miteinander zu vergleichen und auch den Mut haben Fragen zu stellen. Wichtig ist es auch den Vertrag gründlich durchzulesen und bei der geringsten Unsicherheit besser die Finger davon zu lassen, denn das kann unter Umständen dabei helfen Geld zu sparen, was ja eigentlich besonders dringend gebraucht wird.