Börse

Aktiendepot oder Tagesgeld für Kinder

Empfiehlt sich ein Aktiendepot für Kinder?

Die Ausbildung von Kindern ist mit Kosten verbunden, weswegen immer mehr Eltern dazu übergehen im Vorfeld Geld anzulegen. Ein Aktiendepot für Schüler ist eine Möglichkeit in Wertpapiere zu investieren und so über längere Zeit hinweg Geld gezielt zu vermehren. Um Geld für seine Kinder anzulegen, existieren verschiedene Anlagemöglichkeiten. Auf längere Sicht gesehen erweisen sich Aktien und Rentenfonds als effektiv. Mittlerweile gibt es viele Vergleichsportale wie Nachgefragt oder Check24 die Finanzprodukte vergleichen.

Check24 bietet eine gute Übersicht und vergleicht seriöse Finanzprodukte.

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Ein Sparplan kann dazu beitragen, das Risiko eines Verlustes zu verringern. Der Aktienanteil entscheidet über die Höhe des Gewinns, wobei mit Bedacht vorgegangen werden muss. Die Zinsen beeinflussen das Wachstum des angelegten Geldes, weswegen bei der Auswahl darauf geachtet werden sollte.

Zeit- ein bedeutsamer Aspekt bei Geldanlagen

Ein Aktiendepot für Schüler ist aufgrund der Dauer einer Anlage von Geld derart effektiv. Bei dem umfangreichen Angebot an Geldanlagen ist es schwer, sichere von risikoreichen zu unterscheiden. Aktien werfen einen höheren Gewinn ab, beinhalten jedoch ein größeres Risiko, weswegen Experten empfehlen, kleinere Summen auf mehrere Aktien zu verteilen. Aufgrund der Minderjährigkeit sind Kinder und Jugendliche nicht in der Lage, ein Depot zu eröffnen oder mit Wertpapieren zu handeln. Nur ein Vormund von Minderjährigen oder ein Erwachsener sind von der Rechtslage her befugt, ein Depot zu eröffnen und in Geldanlagen zu investieren.

Was sollte bei einem Aktiendepot für Kinder beachtet werden?

Ein Aktiendepot für Kinder weist auf lange Sicht gesehen die höchsten Renditen ab. Der Gewinn eines Wertpapiers wie zum Beispiel einer Aktie kann genutzt werden, um Geld für die Zukunft zu sparen. Führerschein, Ausbildung oder Studium sind Kosten, mit denen Eltern in ferner Zukunft rechnen müssen. Experten sind sich sicher, dass die Kosten für eine Ausbildung oder ein Studium sich auf eine Summe zwischen 20.000 und 50.000 Euro belaufen.

Diese Summe ist für ein Kind nur schwerlich aufbringen, nennt man jedoch mehrere Kinder sein Eigen, ist es nahezu unmöglich, die notwendige Summe aufzubringen. Ein Anlegen von Geld in mehreren Wertpapieren lässt das Vermögen im Laufe der Zeit wachsen, ohne eine große finanzielle Belastung darzustellen.

Schwankende Aktienkurse beeinträchtigen den Gewinn
Ein Aktiendepot für Kinder unterliegt Schwankungen in Hinsicht des Wertes. Diese Wertschwankungen sind auf den weltweite
n Wirtschaftsmarkt zurückzuführen. Eine starke Steigerung des Wertes lässt den Gewinn wachsen. Bei einem Verlust des Wertes hingegen sinkt der Gewinn und kann unter Umständen sogar zu einer Minusbilanz führen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, in kleinere Summen zu investieren und den Aktienmarkt regelmäßig zu beobachten. Eine Analyse der Wertentwicklung gehört zu vielen Ordern und eignet sich ideal für einen schnellen Überblick ohne viel Aufwand.
Fazit: Kinder haben meist wenig Geld und sollten mit diesem äußerst vorsichtig umgehen. Sichere Geldanlagen wie Tagesgeld oder Festgeld sind deutlich besser geeignet. Man bekommt einen sicheren Zinssatz und muss sich keine Sorgen darüber machen, dass man Vermögen verliert. Mit Hilfe von einem Zinsrechner für Tagesgeld können sich auch Kinder einfach ausrechnen wieviel Rendite pro Monat oder Jahr erzielt wird.…

Kurzes Update zur Eurokrise

Eurokrise schwächt Kaufkraft der Deutschen

Nicht nur in Griechenland, sondern auch in Deutschland heißt es in 2012 den Gürtel enger zu schnallen.

Die Schwäche des Euro wirkt sich zunehmend auf die Kaufkraft aus, so dass die Bürger für das gleiche Geld weniger Waren, Güter und Dienstleistungen aus der Nicht-Eurozone erhalten. Anfang Mai 2011 lag der Eurokurs gegenüber dem US-Dollar noch bei über 1,46 €/$, brach dann aber bis Jahresende auf knapp 1,30 €/$ fast 10% ein, was vor allem Autofahrer zu spüren bekamen.

Gegenüber dem Höchststand im Juli 2008 hat der Euro bis zum 1.1.2012 sogar ungefähr 18% an Wert verloren. Theoretisch bedeutet dies, dass nun die Bürger Europas für dieselbe Menge Geld ebenfalls bis zu 18 Prozent weniger Gegenleistung aus der Nicht-Eurozone erhalten.

Oder anders gesagt: Wir bekommen jetzt für jeden Euro gerundet ein Fünftel weniger aus der Nicht-Eurozone als noch im Sommer 2008.

Bedingt durch Inflation wird der Anteil bei einigen Waren sogar höher ausfallen, während bedingt durch Fortschritt bei anderen Waren keine großen Preisschwankungen auftreten. Hier mal eine super Dokumentation für Leute die noch nicht verstanden haben, was genau die Eurokrise eigentlich ist.

Deutlich sichtbar wird die Schwäche des Euro vor allem bei Lebensmitteln (Kaffee, Mais, Hafer, Zucker etc.) und an der Zapfsäule, sowie bei Konsumgütern aus den USA und anderen Nicht-Euro Staaten. So liegen die Preissteigerungen seit 2008 bei teilweise über 100%.

In 2012 drohen weitere Finanzspritzen in der Eurozone den Euro und damit die Kaufkraft weiter zu schwächen, was sich spürbar auf den Geldbeutel auswirken kann.

Geringere Kaufkraft führt normalerweise zu weniger Konsum, Sparguthaben und Investitionen. Die Folge wäre eine Rezession, was den Euro weiter schwächen würde.

Ein schwacher Euro ist jedoch nicht nur negativ zu bewerten. Insbesondere die Exportwirtschaft wird durch einen schwachen Euro auf dem Weltmarkt gestärkt. Gleichzeitig wird es für Unternehmen aus der Nicht-Eurozone schwieriger preislich mit Unternehmen aus der Euro-Zone mitzuhalten, was zu einer Stärkung des europäischen Binnenmarktes führen kann.

Das heißt, dass trotz eines Konsum- und Investitionsrückganges viele neue Jobs entstehen können.…

Was sind Trailing Stop Losses bei der Börse?

Mit einem Trailing Stop Loss können Sie von steigenden Aktienkursen profitieren, sichern sich aber auch vor großen Kursverlusten ab.

Mit einem Trailing Stop Loss haben Sie die Möglichkeit Ihr Verlustrisiko zu minimieren, gleichzeitig können Sie aber auch von steigenden Aktienkursen profitieren. Dies geschieht dadurch, dass bereits erreichte Gewinne mit einem gewissen Abstand zum derzeitigen Aktienkurs abgesichert werden.

Eine Trailing Stop Loss Order ist im Grunde genommen eine normale Stop Loss Order, jedoch wird hier im Zusatz ein sogenannter Trailing Stop angegeben. Diesen Abstandswert können Sie entweder prozentual oder absolut setzen. Steigt nun der Aktienkurs wird der hinterlegte Abstand immer nachgezogen, d.h. solange das ausgewählte Wertpapier steigt, profitieren Sie auch von den Kursgewinnen. Ein manuelles Anpassen des Stop-Loss-Limits ist nicht nötig. Fällt der Kurs des Wertpapiers unter den derzeitigne Stop-Wert oder unterschreitet diesen, wird eine Verkaufsorder („bestens“) durchgeführt.

Hierzu ein paar Beispiele des Trailing Stop Loss

Beispiel 1
Aktueller Kurs: 50 Euro
Trailing Stop Loss: 40 Euro
Trailing Stop Abstand absolut: 10 Euro

Steigt der aktuelle Kurs auf 55 Euro, so wird der Trailing Stop Loss auf 45 Euro angehoben. Fällt der aktuelle Kurs nun auf 45 Euro oder darunter, so wird Ihr Stop Loss ausgelöst und Ihre Order zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt.

Beispiel 2:
Aktueller Kurs: 50 Euro
Trailing Stop Loss: 45 Euro
Trailing Stop Abstand prozentual: 10 Prozent

Steigt der aktuelle Kurs auf 55 Euro, so wird Ihr Stop Loss auf 49,50 Euro angehoben (10% von 50€). Fällt der aktuelle Kurs nun wieder auf 49,50 Euro oder darunter, so wird Ihr Stop Loss ausgelöst und Ihre Order zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt.

Beispiel 3:
Aktueller Kurs: 50 Euro
Trailing Stop Loss: 45 Euro
Trailing Stop Abstand absolut: 10 Euro

Der Abstand des Trailing Stop Loss ist zum aktuellen Kurs kleiner als 10€. Der Abstand bleibt daher erstmals bei 5 Euro. Fällt der Kurs also auf unter 45 Euro oder darunter, so wird Ihr Stop Loss ausgelöst und Ihre Order zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt. Steigt hingegen der Kurs z.B. auf 56 Euro wird der Trailing Stop Loss auf 46 Euro angehoben. Dies funktioniert natürlich auch bei prozentualen Angaben des Abstand.

Z.B. bei Cortal Consors haben Sie zusätzlich die Möglichkeit eine „Toleranz nach Stop“ anzugeben. Dies hat folgenden entscheidenden Unterschied: Wird der Trailing Stop erreicht, das Wertpapier fällt also unter den angegebenen Wert wird der Auftrag zu einer Verkaufsorder mit Limit, d.h. Sie verkaufen nicht unter einem bestimmten Preis. Ansonsten wird das Wertpapier immer nur zum best Möglichkein Preis verkauft, dieser kann theoretisch deutlich unter dem angegebenen Trailing Stop Wert liegen.…